Vergessen oder verdrängt: Diese Arbeiten sind auch ein Jahr nach dem Umzug noch nicht fertig

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Kahle Wände, volle Kisten: Ein Jahr nach dem Umzug sind drei von zehn Deutschen immer noch nicht fertig eingerichtet. Vor allem jüngere Menschen schieben das Auspacken und Einrichten lange vor sich her. Eine Umfrage von immowelt.de zeigt, welche Arbeiten beim Einzug am häufigsten liegen bleiben.

Ein Jahr nach dem Umzug, Umzugskartons, Foto: Tempura / iStock
Ein Jahr nach dem Umzug hat rund jeder zweite – junge – Deutsche noch nicht alle Kisten ausgepackt. Foto: Tempura / iStock

Der Auszug aus der alten Wohnung ist schon längst vorbei, in der neuen Wohnung sind sie aber noch nicht vollständig angekommen: 30 Prozent der Deutschen sind auch ein Jahr nach dem Umzug mit Auspacken und Einrichten beschäftigt. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de.

Unerledigt: Das ist ein Jahr nach dem Umzug noch zu tun

Das Familienfoto kommt neben die Haustür, das selbstgemalte Bild über das Sofa – oder doch lieber in den Flur? Gerade bei der Innengestaltung tun sich die Deutschen schwer: Ein Jahr nach ihrem Einzug hat knapp die Hälfte (46 Prozent) der Deutschen immer noch nicht alle Bilder aufgehängt.

Neben kahlen Wänden scheinen sich viele auch nicht daran zu stören, dass im einen oder anderen Raum eine blanke Glühbirne von der Decke baumelt. Rund jeder Dritte (35 Prozent) muss noch seine Lampen anschließen. Bis jedes Ding an seinem Platz ist, kann es dauern: 29 Prozent der Befragten müssen Umzugskartons auspacken, jeder Vierte (26 Prozent) hat seine Wände nicht gestrichen und bei jedem Fünften hängen die Gardinen noch nicht (20 Prozent).

Während bei vielen Gardinen, Lampen und Bilder auf ihre Bestimmung warten, haben es 13 Prozent der Befragten nicht geschafft, alle Schränke aufzustellen. Auch alltägliche Geschäfte wurden auf die lange Bank geschoben – drei Prozent haben auch ein Jahr nach Einzug noch immer keine neue Klobrille.

Aufschieberitis: Vor allem bei Jüngeren ein Problem

Was du heute kannst besorgen, das vertage gleich auf morgen: Die Taktik, notwendige, aber lästige Aufgaben lange vor sich herzuschieben, ist vor allem bei jüngeren Menschen beliebt. Ein Jahr nach dem Umzug haben 46 Prozent der 18- bis 39-Jährigen immer noch nicht alle Kisten ausgepackt. Den Senioren geht das Ankommen und Einrichten hingegen deutlich flotter von der Hand: Nur 15 Prozent stehen vor unerledigten Aufgaben.

Link-Tipp

Nicht sicher sein, wie etwas geht und nichts falsch machen wollen: Das kann ein Grund sein, eine Aufgabe lange vor sich herzuschieben. Dabei ist zum Beispiel der Lampenaustausch oder -anschluss gar nicht so kompliziert: Unser Partnerportal bauen.de zeigt, wie Sie Ihre Lampe richtig anschließen.

*Für die von immowelt.de in Auftrag gegebene Studie „Wohnen und Leben 2016“ wurden im Februar 2016 deutschlandweit 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt. 

08.09.2016


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