Super Mario, Zelda, Tetris: Die Feinde in meinem Bett

Lesermeinungen:  

(8)

Zocken im Bett ist verboten: Für jeden zweiten Deutschen ist die Spielekonsole im Schlafzimmer ein absolutes No-Go. Toleranter sind die Deutschen, wenn es um den Fernseher oder das Handy geht. Eine Studie von immowelt.de zeigt die größten Aufreger im Schlafzimmer.

Schlafzimmer, Konsole, tabu, Foto: utkamandarinka/ fotolia.com
Der eine will zocken, der andre lieber schlafen: Jeder zweite Deutsche findet, im Schlafzimmer ist die Konsole tabu. Foto: utkamandarinka/ fotolia.com

Schatz, kommst du schlafen? – Laute Ballergeräusche antworten. Das nervt: Jeder zweite Deutsche findet, dass die Konsole im Schlafzimmer nichts verloren hat. Das hat immowelt.de in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.

Am meisten stören sich Frauen an der Spielekonsole im Schlafzimmer: 57 Prozent erteilen ihr einen direkten Platzverweis. Bei den Männern sind es 47 Prozent.

Katzen und Hunde raus: Im Bett hört die Freundschaft auf

Vor der Schlafzimmertür bleiben muss meistens auch der sonst beste Freund des Menschen: 46 Prozent der Deutschen würden Katze und Hund den Zutritt zum Bett verwehren. Es kann aber auch wirklich nerven, wenn der Hund den halben Platz im Bett einnimmt oder die Katze gegen Fliegen kämpft und ihre Fusseln auf dem Kissen verteilt. Hier zeigen sich die Männer etwas härter, 49 Prozent würden den Stubentiger aus dem Zimmer verbannen. Da hilft auch kein Blick aus großen Augen.

Auf Platz Nummer drei der absoluten Tabus im Schlafzimmer landen fehlende Rollläden, Gardinen und Jalousien: 45 Prozent der Deutschen hassen es, wenn Sonnenlicht ins Zimmer dringt.

Arbeit nervt: Wäscheständer, Socken, Bügeleisen sind tabu

Nichts im Schlafzimmer verloren hat auch die Hausarbeit: 35 Prozent der Befragten können es nicht leiden, wenn der Wäscheständer im Weg herumsteht. Jeden Dritten treibt es zur Weißglut, wenn sich die schmutzige Wäsche im Zimmer häuft. Für fast genauso viele erstreckt sich die Bannmeile ums Bett auch auf Haushaltsgeräte wie Staubsauger oder Bügeleisen.

Übrigens: Während die Konsole für viele im Schlafzimmer mal gar nicht geht, sind andere technische Geräte deutlich akzeptierter. So würde nur knapp jeder Vierte den Fernseher aus dem Zimmer räumen, nur für jeden Fünften sind Telefon und Handy tabu. Ein kleiner Lichtblick für passionierte Zocker: Wenn die Konsole tabu ist, einfach auf dem Handy spielen – das ist zwar nicht das gleiche, aber immerhin besser als nichts.

23.08.2016


Ihre Meinung zählt

(8)
5 von 5 Sternen
5 Sterne
 
8
4 Sterne
 
0
3 Sterne
 
0
2 Sterne
 
0
1 Stern
 
0
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

Lifestyle

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Neuen Kommentar schreiben