Wohnraum für Studenten: Investoren können ab Herbst Zuschuss für Baukosten beantragen

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Wer preiswerten Wohnraum für Studenten und Auszubildende schafft, soll ab Herbst einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Baukosten beantragen können. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesbauministeriums hervor. Für das geplante Förderprogramm sollen 120 Millionen Euro bereitstehen.

Studenten, Wohnraum, Förderung, Foto: Seanlockephotography / fotolia.com
Studenten benötigen Wohnraum. Das Bundesbauministerium will nun Investoren finanziell unterstützen. Foto: Seanlockephotography / fotolia.com Foto: Seanlockephotography / fotolia.com

Obwohl die Zahl der Studenten in den letzten Jahren stark gestiegen sei, scheuten sich viele Investoren, in studentischen Wohnraum zu investieren, heißt es in einer Mitteilung des Bundesbauministeriums. Aus diesem Grund will das Ministerium insgesamt 120 Millionen Euro für den Bau von Kleinwohnungen zur Verfügung stellen.

Warmmiete darf nicht über 260 Euro liegen

Investoren, die von dem Förderprogramm profitieren wollen, müssen ihre Bauprojekte bis Ende 2018 abschließen. An den Kosten für Grundstückskäufe will sich der Bund nicht beteiligen. Zudem müssen die Neubauwohnungen eine Mindestgröße von 22 Quadratmetern haben, die Warmmiete darf nicht über 260 Euro liegen. Geringe Abweichungen seien nur in Großstädten mit besonders hohen Grundstückskosten erlaubt. Die Förderrichtlinie sieht außerdem vor, dass die Miethöhe für mehrere Jahre konstant bleibt. Wie lange genau, geht aus der Mitteilung des Ministeriums nicht hervor.

Wohnungen sollen auch für Senioren nutzbar sein

Im Zuge des Projekts will das Ministerium weitere Innovationen fördern, etwa „Bauweisen, die eine erhebliche Bauzeitverkürzung ermöglichen“. Bezuschusst werden könnten laut Ministerium auch Wohnungen, die baulich auch so vorbereitet werden, dass sie in Seniorenwohnungen umgewandelt werden können.

Wohnungen für Studenten: 30 Prozent der Baukosten zurück

Die Förderrichtlinie soll im Herbst 2015 vom Bundesbauministerium veröffentlicht werden. Bauträger können dann eine Förderung von bis zu 30 Prozent der Baukosten, maximal jedoch 500 Euro pro Quadratmeter, beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung beantragen. Die Mittel müssen nicht zurückgezahlt werden.

11.08.2015


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