Urlaubszeit: Fünf Tipps, die Einbrecher abschrecken

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Der Urlaub steht vor der Tür – und Einbrecher haben Hochsaison. Fünf einfache Tipps, um Langfingern das Leben schwer zu machen.

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Einbrecher haben in der Urlaubszeit Hochsaison. Einfache Tricks helfen, Langfinger abzuschrecken. Foto: fotohansel / fotolia.com Foto: fotohansel / fotolia.com

Einbruch hemmende Türen und Fenster sowie Alarmanlagen sind zwar ein wirksames Mittel, um Langfinger fernzuhalten – aber eben auch ein teures. Nicht jeder hat das Geld, in technischen Einbruchschutz zu investieren. Trotzdem gibt es Mittel und Wege, es Einbrechern schwer zu machen.

So schützen Sie sich im Urlaub vor Einbrechern

1. Sicherheits-Check vor dem Urlaub

Vor der Abreise steht ein Check des Hauses an: Ist zum Beispiel eine Leiter im Garten, so sollte diese weggeräumt werden – sie würde einem Langfinger dabei helfen, über den Balkon oder ein schlecht gesichertes Fenster im Obergeschoss einzudringen. Außerdem: Nicht nur die Fenster im Erd- und Dachgeschoss verschließen, auch nachprüfen, ob alle Kellerfenster zu sind: denn diese bieten Einbrechern einen blickgeschützten Einstieg.

2. Gute Nachbarschaft

Eine gute Nachbarschaft kann viel wert sein: Bitten Sie Ihre Nachbarn, während Ihrer Abwesenheit, öfter nach dem Rechten zu sehen.

3. Anwesenheit simulieren

Ebenfalls eine Aufgabe für Nachbarn oder gute Freunde: So tun, als sei das Haus bewohnt. Das heißt: die Rollläden hoch- oder herunterlassen und ab und an Licht oder Radio anstellen. Gut ist es auch, wenn der Briefkasten regelmäßig geleert wird, denn ein überquellender Postkasten signalisiert Langfingern: Hier ist niemand zu Hause.

Wer niemanden hat, der einmal am Tag den Briefkasten leert, kann seine Post in seiner Postfiliale zwischenlagern lassen. Die Briefe werden dann nach dem Urlaub gesammelt zugestellt. Dieser Service kostet allerdings Geld. Abonnierte Tageszeitungen und Zeitschriften können in den meisten Fällen für die Dauer des Urlaubs abbestellt werden.

4. Fußabtreter wegräumen

Wer in Mehrfamilienhäusern wohnt, in denen regelmäßig ein Reinigungsdienst putzt, sollte vor dem Urlaub den Fußabtreter vor der Haustür wegräumen. Denn wenn der Reinigungsdienst den Hausflur wischt, wird die Fußmatte oft gegen die Tür gelehnt. Bleibt die Matte dann längere Zeit so stehen, wird ziemlich schnell deutlich, dass niemand zu Hause ist.

5. Anrufbeantworter ausschalten

Einbrecher machen häufig vorab Kontrollanrufe. Daher sollte der Anrufbeantworter nie mit genauen Reisedaten besprochen werden. Am besten ist es, den Anrufbeantworter gleich auszuschalten.

All das bietet zwar keinen absoluten Schutz. Doch die Mehrzahl der deutschlandweit jährlich über 100.000 Einbrüche wird von Gelegenheitsdieben verübt. Dort, wo diese das Risiko ertappt zu werden als hoch einschätzen, lassen sie lieber die Finger davon.

31.07.2015


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