Akquisehelfer: So überzeugen Makler Vermieter von ihrer Arbeit

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Es gibt viele Argumente, die dafür sprechen, dass Vermieter auch dann einen Makler beauftragen, wenn sie selbst dafür zahlen müssen. Immobilienprofis können diese Gründe gezielt bei der Kundenakquise einsetzen.

Makler, Vermieter, Kundenakquise, Foto: goodluz / fotolia.com
Makler beraten ihre Kunden in allen Belangen rund um die Immobilie. Foto: goodluz / fotolia.com Foto: goodluz / fotolia.com

Der Bundesrat hat entschieden: In Zukunft muss derjenige den Makler zahlen, der ihn bestellt. Viele Makler vermuten, dass private Eigentümer dann lieber versuchen werden, ihre Immobilie selbst zu vermieten. Wohnungen in Eigenregie zu vermieten, ist allerdings mit viel Aufwand verbunden. Vermieter, die einen Makler beauftragen, können viel Zeit, Arbeit und auch Geld sparen.

Fünf schlagkräftige Argumente, mit denen Immobilienprofis Vermieter von ihren Leistungen überzeugen können.

1. Argument: Makler kennen den Markt

Welcher Mietpreis ist angemessen? –  Machen Sie Ihren Kunden deutlich, dass Sie den Markt kennen und wissen, welche Objekte gefragt sind und welche nicht. Das hilft, den Mietpreis für eine Immobilie realistisch festzulegen. Dazu kommt, dass in Gegenden, in denen künftig die Mietpreisbremse gelten wird, der Rahmen für Mieterhöhungen bei Neuvermietungen genau abgesteckt ist. Da kann es für Vermieter kompliziert werden, zu ermitteln, welche Miete sie verlangen dürfen – vor allem, wenn kein qualifizierter Mietspiegel vorliegt. Sie als Immobilienprofi können dem Vermieter diese Recherchearbeit abnehmen.

2. Argument: Makler sind Profis bei der Vermarktung

Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie auch Marketingexperte sind. Wer einen Mieter für seine Immobilie sucht, muss diese erst einmal auf dem Markt präsentieren. In strukturschwächeren Gegenden kann es ziemlich lange dauern, bis der geeignete Mieter gefunden ist. Sie als Immobilienprofi können jede Immobilie auf die Zielgruppe des Kunden zugeschnitten bewerben und finden so in angemessener Zeit den optimalen Mieter. Dazu nutzen Sie die jeweils passenden Kanäle – von Immobilienportalen bis hin zu Verkaufsbroschüren. Zudem haben Sie, im Gegensatz zu den meisten Ihrer Kunden, Zugang zu Tools, die sie für die Vermarktung nutzen können – so können Sie beispielsweise einen Grundriss oder 3D-Fotos erstellen und die Immobilienanzeige damit aufwerten. 

3. Argument: Makler entlasten den Vermieter

Legen Sie Ihren Kunden dar, welcher enorme Arbeits- und Organisationsaufwand hinter einer Vermietung steckt – von der Koordination der Besichtigungstermine bis hin zur Kommunikation mit den Interessenten. Gerade in begehrten Wohnlagen kann es vorkommen, dass sich auf eine Wohnungsanzeige 50 Mietinteressenten am Tag melden. Sie als Immobilienprofi wählen den optimalen Mieter aus und übernehmen auch die Bonitätsprüfung, um den Vermieter vor Mietausfällen zu schützen. Nachdem der Mietvertrag zustande gekommen ist, kümmern Sie sich auch um die Wohnungsübergabe.

4. Argument: Makler haben rechtliches Know-how

Erklären Sie Ihrem Kunden, dass Sie ihn bei vielen rechtlichen Fragen unterstützen können. So helfen Sie dabei, den Mietvertrag auszufüllen, wissen, welche Kosten auf den Mieter umgelegt werden können oder beantworten Fragen rund um den Energieausweis und die Energieeinsparverordnung. Sie als Immobilienprofi stellen zudem alle notwendigen Unterlagen für die Vermietung zusammen und kennen die aktuelle Rechtslage.

5. Argument: Vermieter können Maklercourtage von der Steuer absetzen

Geben Sie Ihren Kunden mit auf den Weg, dass Vermieter die Maklergebühren immer komplett als Werbungskosten beim Finanzamt geltend machen können.

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09.04.2015


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2 Kommentare

Kerstin Keil am 08.12.2017 11:17

Schön wäre es, wenn solche Handouts auch mit Frau als Maklerin vorbereitet wird. Es soll nämlich tatsächlich Frauen in der Branche geben :-)

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Mirko Kaminski am 29.02.2016 13:26

Sehr gut und auf den Punkt gebracht: Denn, für alles im Leben gibt es Spezialisten.

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