Studie: Die meisten Jugendlichen träumen vom eigenen Haus im Alter

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Den Ruhestand im eigenen Haus mit Garten genießen – so stellen sich rund zwei Drittel der deutschen Jugendlichen ihren Lebensabend vor. Wie das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Direktversicherers Hannoversche zeigt, sind die Zukunftspläne der meisten jungen Menschen doch eher bodenständig.

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Der Traum der meisten Jugendlichen: im Ruhestand ein eigenes Haus besitzen. Foto: Antoniguillem / fotolia.com Foto: Antoniguillem / fotolia.com

Im Alter Haus und Garten besitzen: 64 Prozent der jungen Leute zwischen 18 und 24 Jahren haben dieses Lebensziel. Die repräsentative Studie des Direktversicherers Hannoversche, die vom Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde, zeigt, dass deutsche Jugendliche wieder häuslicher werden und doch bodenständiger sind, als oft gedacht. Lediglich 22 Prozent ist es am wichtigsten, im Alter ohne Limit shoppen zu können. Soziales Engagement im Alter hat nur für 19 Prozent oberste Priorität.

Immobilien sind für Jugendliche attraktivste Möglichkeit der Altersvorsorge

Immobilien sind für die Jugendlichen vor allem unter Risiko- und Renditegesichtspunkten interessant. Für gut ein Drittel der Befragten stellt das Eigenheim die attraktivste Möglichkeit der Altersvorsorge dar. Ihre Chancen, den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen, stehen aufgrund historisch niedriger Zinsen derzeit so gut wie lange nicht.

Doch wer plant, eine Immobilie zu kaufen oder ein Haus zu bauen, sollte sich unbedingt seine finanziellen Möglichkeiten ausrechnen, betont Stephan Helck, Leiter Baufinanzierung bei der Hannoverschen. „Dazu sollten alle monatlichen Ausgaben und Einnahmen ehrlich gegenübergestellt werden.“ Häufig werde der Fehler gemacht, Ausgaben wie unvorhergesehene Reparaturen, Vereins- und Versicherungsbeiträge oder Abonnements nicht zu berücksichtigen. Anlegern empfiehlt Helck folgende Faustregel: „Die monatliche Belastung für die Baufinanzierung sollte zwischen 30 und maximal 50 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens liegen, wobei die Lebenshaltungskosten wenigstens als Mindestbetrag verbleiben müssen."

24.02.2015


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