KfW verbessert die Förderung für energieeffizientes Sanieren

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Die KfW hat ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“ für Kreditnehmer deutlich verbessert. Wer seine Immobilie energetisch sanieren lässt, erhält nun einen um fünf Prozent erhöhten Tilgungszuschuss – bis zu 22,5 Prozent steuert die Förderbank ab sofort bei. Wird eine energetische Sanierung gefördert, gibt es von nun an zudem einen festen Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss.

sanieren, energetisch sanieren, Foto: imago/Michael Schick
Immobilienbesitzer, die ihr Haus energetisch sanieren, werden von der KfW künftig stärker gefördert. Foto: imago/Michael Schick Foto: imago/Michael Schick

Die KfW fördert die energetische Sanierung von Immobilien künftig stärker. Hierzu hat die Förderbank die Tilgungszuschüsse für ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“ um fünf Prozent erhöht. Wer sein Haus nach den Richtlinien für ein Standard KfW-Effizienzhaus 55 saniert, erhält künftig beispielsweise einen Tilgungszuschuss von 22,5 Prozent, für das Standard KfW-Effizienzhaus Denkmal gibt es nun nicht mehr 2,5 Prozent, sondern 7,5 Prozent Tilgungszuschuss.

Energetisch sanieren: Anspruch auf Baubegleitungszuschuss

Zusätzlich zum erhöhten Tilgungszuschuss haben Bauherren bei einer Förderzusage der KfW künftig einen verbindlichen Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. Dabei übernimmt die KfW 50 Prozent der Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten, maximal jedoch 4.000 Euro

Mit der Maßnahme trägt die KfW-Bank auch zum Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz bei, den die Bundesregierung noch im Jahr 2014 beschlossen hat. Kernstück des Programms ist die verstärkte Förderung der energetischen Gebäudesanierung (immowelt berichtete).

Weitere Informationen zum KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ gibt es hier.

05.01.2015


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