Fünf Tipps wie aus dem Minibalkon ein Freiluftzimmer wird

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Ein Balkon gehört für die meisten Menschen einfach zu einer Wohnung dazu. Vielen ist ihr Balkon aber zu klein. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lässt sich aber auch aus einem Minibalkon eine Wohlfühloase zaubern.

Minibalkon, Balkon, Blumen, Hängetöpfe, kleiner Balkon, Foto: lastsamson/fotolia.com
Auch ein Minibalkon wird mit einigen Handgriffen zur Wohlfühloase. Wer Blumen auf einem kleinen Balkon möchte, sollte Hängetöpfe verwenden. Foto: lastsamson/fotolia.com Foto: lastsamson/fotolia.com

In der Sonne sitzen und lesen, im Freien frühstücken: Für die meisten Deutschen wäre eine Wohnung ohne Balkon undenkbar. Das zeigt auch eine aktuelle Studie von immowelt.de. Demnach besitzen 57 Prozent der Befragten einen Balkon, die große Mehrheit von ihnen – nämlich 85 Prozent – verbringt dort auch regemäßig seine Freizeit.

Doch Balkon ist nicht immer gleich Balkon: Vor allem bei Mietwohnungen haben viele Balkone gerade einmal eine Größe von drei bis fünf Quadratmetern. Mit einigen Handgriffen wird aber auch aus dem kleinsten Freisitz ein gemütliches Freiluftzimmer.

Platzräuber beseitigen

Den meisten Platz auf Balkonen nimmt häufig der Tisch ein. Für Minibalkone eigenen sich besonders gut Modelle, die an der Brüstung befestigt werden oder Wandklapptische. So sind keine Tischbeine im Weg und die Tischplatte kann gegebenenfalls einfach heruntergeklappt werden. Mit Klappstühlen lässt sich ebenfalls Platz sparen. Auch für Sonnenschirme gilt: Sie dürfen nicht zu klobig sein. Die beste Lösung sind Sonnenschirm-Halterungen, die am Geländer fixiert werden.

Stauraum schaffen

Anstelle klobiger Stühle machen sich auf Minibalkonen Hocker oder Klappstühle gut. Aber auch Klappbänke eignen sich hervorragend. Darin können dann nämlich gleich Windlichter, Grillzubehör oder Kissen verstaut werden.

Hängematte anstatt Liegestuhl

Klar, wer einen Balkon hat, möchte sich im Sommer darauf auch die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Auf sehr schmalen Balkonen haben Liegestühle aber meist keinen Platz. Die Alternative: eine Hängematte. Einfach zwei starke Haken in die Wände dübeln und die Hängematte aufspannen. Mieter sollten aber, bevor sie in die Bausubstanz des Hauses eingreifen, vorsichtshalber den Vermieter um Erlaubnis fragen.

Pflanzen in Hängekästen

Ein Balkon ohne blühende Blumen macht meist nichts her. Normale Blumenkästen sind aber auf engstem Raum viel zu sperrig und nehmen viel Platz weg. Es gibt aber auch Pflanzenkästen, die sich wie ein Sattel auf das Geländer setzen lassen. Fixiert werden sie mit einem Sicherungsband. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Kästen an der Balustrade anzubringen.

Sichtschutz gegen neugierige Nachbarn

Ein weiteres Manko kleiner Balkone: Meist liegen sie sehr dicht aneinander. Um sich vor den neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen, kann man beispielsweise ein Segeltuch spannen oder Kletterpflanzen als Sichtschutz anlegen. Auch Bastmatten oder sogenannte Fächer aus Polyester können montiert werden.

17.07.2014


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