Makler und Social Media: Potenzial erkennen, Vorteile nutzen

Lesermeinungen:  

(1)

Laut Marktmonitor Immobilien 2014 von immowelt.de sind 39 Prozent der deutschen Makler in sozialen Netzwerken aktiv. Der Großteil von ihnen präsentiert sich auf Facebook sogar mit einer eigenen Unternehmensseite. Dagegen nutzen 43 Prozent der Immobilienprofis Social Media nicht.

Social Media, Marktmonitor Immobilien 2014, Makler, Foto: Rido/fotolia.com
Immer und überall mit seinen Kunden in Kontakt stehen – Social Media macht es möglich. Dennoch sehen viele Makler in den sozialen Netzwerken keinen Vermarktungsvorteil. Foto: Rido/fotolia.com Foto: Rido/fotolia.com

Makler, die ihre Arbeit noch nicht auf Social-Media-Kanäle ausgeweitet haben, verschenken viele Möglichkeiten. Denn angesichts der sehr großen Nutzerzahl hat sich vor allem Facebook zu einem weiteren wichtigen Kommunikationsmedium für Makler herausgebildet. Wer auf Facebook, Twitter und Co. setzt, kann mit der richtigen Strategie schnell Erfolge erzielen. 42 Prozent der aktiven Nutzer gaben an, einen größeren Kreis potentieller Kunden zu erreichen.

Makler haben Vermarktungsvorteile durch Social Media

42 Prozent der Makler, die Social-Media-Kanäle beruflich nutzt, profitiert bereits von ihrem Einsatz: Ihr potentieller Kundenkreis hat sich deutlich erweitert, 19 Prozent erhalten zudem mehr Vermittlungsanfragen. Denn Makler können Interessierten über die sozialen Netzwerke einen Extra-Service bieten. Zum Beispiel werden Objekte über die kostenlose Facebook-App „Immobilien bei immowelt.de“ direkt auf der Facebook-Seite des Maklers eingebunden und präsentiert. Relativ neu, jedoch noch nicht für alle Unternehmensseiten verfügbar, ist die Bewertung einer Seite mithilfe eines Sternesystems: Zufriedene Kunden können Fanseiten mit einem bis fünf Sternen bewerten und eine Rezension schreiben.

Aufmerksamkeit langfristig auf sich ziehen

Um die Möglichkeiten einer Präsenz im Social Web optimal auszuschöpfen, ist eine gut durchdachte Strategie notwendig. Grundlegendes Ziel sollte sein, Interessenten einen konkreten Mehrwert zu bieten und so die Aufmerksamkeit der Nutzer auf lange Sicht zu binden. Dabei ist es nicht zwingend nötig, in Facebook-Werbung zu investieren. Vielmehr kommt es auf die Qualität der geposteten Beiträge an. Große Resonanz erzielen emotionale Beiträge, zu denen sich jeder ohne spezielle Vorkenntnisse äußern kann.

Drei Social-Media-Tipps von immowelt.de

Mit diesen drei Tipps können Immobilienprofis von Vermarktungsvorteilen mithilfe sozialer Netzwerke profitieren:

1.) Kompetenzen herausstellen

Kümmern Sie sich um die wahren Anliegen Ihrer Kunden. Schärfen Sie dafür Ihr Profil und zeigen sie, auf welche Immobilien sie sich spezialisiert haben. Sie sind Energie-Experte und kennen sich bestens mit den aktuellen Bestimmungen der EnEV 2014 aus? Bieten Sie Ihrer Community kompetente Antworten auf mögliche Fragen.

2.) Aufwand und Nutzen abwägen

Bevor Ihre Social-Media-Ambitionen in puren Aktionismus ausarten: Legen Sie vorab fest, welche Ziele Sie erreichen möchten und welche Maßnahmen dafür notwendig sind. Wenn Sie einen Mitarbeiter mit der Pflege Ihrer Unternehmenspräsenz beauftragen, bestimmen Sie im Vorfeld den Zeitrahmen dafür. So können Aufwand und Nutzen von sozialen Netzwerken in ein optimales Verhältnis gebracht werden.

3.) Auf sich aufmerksam machen

Aktuell haben nur 48 Prozent der Makler, die auf Facebook und Co. aktiv sind, einen Folge-Button auf ihrer Firmenhomepage eingebunden. Dabei ist es auch für die Neukunden-Akquise hilfreich, Kunden auf sämtlichen Wegen auf die Vorteile hinzuweisen, die Sie auf Ihrer Facebook- oder Twitter-Seite bieten.

20.05.2014


Ihre Meinung zählt

(1)
5 von 5 Sternen
5 Sterne
 
1
4 Sterne
 
0
3 Sterne
 
0
2 Sterne
 
0
1 Stern
 
0
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

Tipps für Makler

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Neuen Kommentar schreiben