Den Umzug mit sperrigen Möbeln meistern

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Der Umzug in eine neue Wohnung ist für viele ein freudiges Ereignis, auch wenn viel Arbeit und Schlepperei nötig ist. Vor allem schwere Gegenstände wie die Anrichte, die noch von den Großeltern stammt, das Klavier oder die Waschmaschine sind nicht leicht zu transportieren. Mit ein paar Tipps und Tricks lässt sich jedoch jeder Umzug einfacher gestalten.

Umzugshelfer, schwere Gegenstände, Foto: CandyBox Images/fotolia.com
Wer umzieht, sollte Umzugshelfer engagieren. Foto: CandyBox Images/fotolia.com Foto: CandyBox Images/fotolia.com

Damit jeder Umzugshelfer wenig zu tragen hat, lohnt es sich, die Wohnung vor dem Umzug zu entrümpeln. In jedem Haushalt finden sich defekte Elektrogeräte, kaputte Möbel und nicht benötigte Bücher oder Kleidungsstücke. Die überflüssigen Gegenstände lassen sich entweder endgültig entsorgen, verschenken oder verkaufen. Gibt es Teile, von denen man sich nicht trennen möchte, bietet sich das Anmieten eines Lagerraums zur Aufbewahrung an. Kaputte Elektrogeräte und Möbelstücke lassen sich auf Wertstoffhöfen oder durch die Sperrmüllsammlung entsorgen. Über Bücher, Kleidung und Möbel, die nicht mehr in die neue Wohnung passen, freuen sich Sozialkaufhäuser oder Wohltätigkeitsorganisationen. Wer seine Sachen verkaufen möchte, kann dies auf Internetportalen mit einer Kleinanzeigenrubrik wie eBay oder Quoka oder beim nächsten Flohmarkt.

Umzugshelfer oder Umzugsservice beauftragen

Wer den Umzug in die eigene Hand nehmen möchte, kann sich Umzugshelfer zu Hilfe holen. Auf vielen Portalen bieten Studierende ihre Unterstützung als Umzugshelfer an. Die Portale verlangen eine Vermittlungsgebühr und haben festgelegte Stundenlöhne, die die Studierenden für ihre Arbeit erhalten.
Allerdings gibt es auch Gegenstände, die engagierte Umzugshelfer nicht tragen sollten: sperrige und schwere Güter. Diese sind bei Umzugsprofis gut aufgehoben. Viele Umzugsunternehmen bieten den Transport von einzelnen Stücken an. Die Unternehmen legen mehrere Kleintransporte dieser Art, die sich streckenmäßig gut am selben Tag koordinieren lassen, zusammen. Die Kosten dieser Fahrt teilen sich die Kunden.

Umzug in Eigenregie: Tipps für einen gesunden Rücken

Wer den Umzug lieber selbst mit Umzugshelfern durchführen möchte, sollte folgende Hinweise für einen gesunden Rücken beachten: Um Wirbelsäule und Bandscheiben zu schonen, ist ein rückenschonendes Tragen wichtig. So geht es: In die Hocke gehen, sodass die Knie im 90-Grad-Winkel gebeugt sind, der Rücken ist gerade. Den Gegenstand mit beiden Händen greifen und aus den Knien heraus hochheben. Kartons und Möbel sollten nah am Körper getragen werden, eine Hohlkreuzbildung sollte vermieden werden. Pausen helfen Muskeln und Gelenken zu entspannen. Je mehr Umzugshelfer sich beteiligen, desto geringer ist die Last, die jeder Einzelne zu tragen hat.

Müssen die Möbel von einem höheren Stockwerk ohne Aufzug ins Erdgeschoss, empfiehlt sich der Einsatz von Sackkarren, Möbelroller und Tragegurten. Mit dem Sackkarren lassen sich Waschmaschine und Trockner bis zum Treppenansatz schieben. Der Möbelroller, der aus einem Brett mit rutschfester Oberfläche und vier Rollen besteht, findet für jegliche Möbelstücke und Kartons Anwendung. Es sollten immer zwei Umzugshelfer Güter ins Erdgeschoss tragen. Ein dritter Helfer passt auf, dass weder Treppenhaus noch Möbel beschädigt werden. Der Einsatz von Tragegurten entlastet den Rücken und verhindert, dass etwas herunterfällt. Ein weiteres Helferlein sind Arbeitshandschuhe. Sie vermeiden Verletzungen an den Händen und sorgen durch ihre rutschfeste Oberfläche für einen sicheren Transport.

06.12.2013


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