Weg mit dem Trödel: Tipps für den Handel auf Flohmarkt und Co.

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Die Sammelleidenschaft vieler Deutscher kennt kaum Grenzen. Wenn im Keller und auf dem Dachboden der Trödel überquillt, ist es Zeit auszumisten. Immowelt.de weiß, wie man durch den Verkauf auf dem Flohmarkt, über Internetauktionen sowie über Tauschbörsen Platz für Neues schafft.

Die Deutschen lieben Krimskrams! Urlaubsmitbringsel und Sammelbildchen stehen ganz hoch im Kurs. Foto: Immowelt AG Foto: Immowelt AG

Über die Jahre sammelt sich in vielen deutschen Haushalten allerlei Krimskrams an. Alte Sachen, die von einem selbst nicht mehr gebraucht werden, müssen aber nicht weggeschmissen werden. Denn andere Leute finden eventuell noch Verwendung für den einen oder anderen Gegenstand. Immowelt.de stellt drei Wege vor, den Krimskrams sinnvoll loszuwerden.

Flohmarkt

Der Flohmarkt ist wohl die traditionellste Art, alte Sachen noch zu Geld zu machen. In angenehmer Atmosphäre kommen Verkäufer und Käufer ins persönliche Gespräch, verhandeln über Preise und tauschen sich aus. Verkäufer können hier verhältnismäßig schnell eine große Anzahl an Waren umsetzen. Dafür ist vor allem ein guter Standplatz wichtig. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ lautet zumeist die Devise. Viele Flohmarktbetreiber haben aber auch ein Herz für Langschläfer und bieten die Möglichkeit, einen Standplatz im Vorfeld zu reservieren. Zur Grundausstattung eines Flohmarktverkäufers gehört ein Warentisch zur optimalen Präsentation der Artikel. Tragetaschen und jede Menge Wechselgeld sind ebenfalls hilfreiche Utensilien. Wer Umsatzeinbußen aufgrund von schlechtem Wetter fürchtet, kann auf einen Hallenflohmarkt ausweichen.

Internetauktion

Für wen Charme und Flair eines Flohmarktes sekundär sind, der kann seine alten Sachen über Internetmarktplätze vertreiben. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Der Verkäufer kann die Waren hier einem weitaus größerem Publikum anbieten und durch das Bieten-Prinzip oft einen höheren Verkaufspreis erzielen. Außerdem macht Regenwetter dem Verkauf keinen Strich durch die Rechnung. Nur die Artikelbeschreibung sowie das Fotografieren der Ware nehmen einige Zeit in Anspruch. Zudem ist bei Fotos Vorsicht geboten: Auch wenn die eigene Fotografie schlecht belichtet und unscharf ist, darf nicht alternativ ein professionelles Herstellerfoto verwendet werden. Denn sonst droht eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung. Daneben kann auch der Versand zur Herausforderung werden, wenn die verkauften Gegenstände besonders groß und sperrig sind. Außerdem sollten beim Verkauf über eine Internetauktion mögliche Gebühren für den Seitenbetreiber berücksichtigt werden.

Tauschkreise

"Tausche Reststücke Dämmwolle gegen sechs Mal 1,5 Liter Wasser, still" – Kuriositäten liest man in Online-Tauschkreisen zur Genüge. Alle Dinge, die auf dem Flohmarkt und in Internetauktionen kein Geld mehr bringen würden, werden hier gegen andere Waren angeboten. Einige Online-Tauschkreise haben sogar ihre eigene Währung, die beim Tauschhandel eingesetzt wird. Daneben gibt es aber auch reale Tauschkreise, die einen starken regionalen Bezug haben. Für viele Mitglieder ist hier – ähnlich wie bei einem traditionellen Flohmarkt – vor allem die soziale Komponente wichtig.

Von welchen Habseligkeiten sich die Deutschen am wenigsten trennen können, verrät Immowelt-TV.

06.06.2013


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