Unterhaltungselektronik im Kinderzimmer – drei Tipps für Eltern

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Computer, Spielekonsole, MP3-Player und Handy haben längst Einzug in deutsche Kinderzimmer erhalten. Über einen eigenen Fernseher verfügen 39 Prozent der Kinder in Deutschland, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von immowelt.de. Das Immobilienportal gibt drei Tipps, wie Eltern ihren Kindern einen gewissenhaften Umgang mit Unterhaltungselektronik vermitteln.

Immowelt-TV, Unterhaltungselektronik im Kinderzimmer
Unterhaltungselektronik hat in deutschen Kinderzimmern längst Einzug erhalten. Worauf Eltern achten sollten, damit ihre Kinder sicher surfen, weiß immowelt.de. Foto: Immowelt AG

Unterhaltungselektronik ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Auch die Kleinsten finden immer mehr Gefallen an der Technik. Der richtige Umgang mit Computer, Fernseher und Spielekonsole sollte daher von Beginn an erlernt werden. Wie Kinder das Internet auch für die Schule nutzen können, ohne Risiko surfen und nicht zu viel Zeit vor dem Fernseher und Computer verbringen, erklärt immowelt.de.

Tipp 1: Internet auch für die Schule nutzen

Von sozialen Netzwerken über Chats bis hin zu Spieleseiten – Kinder wissen meist sehr genau, wie sie das Internet als Unterhaltungsmedium nutzen können. Darüber hinaus gibt es aber auch diverse Möglichkeiten, das Internet als Informationsmedium für schulische Zwecke heranzuziehen. Das World Wide Web kann beispielsweise bei der Erledigung der Hausaufgaben oder bei der Recherche für ein Schulprojekt verwendet werden. Dafür sollten Eltern ihre Kinder über altersgerechte und pädagogisch sinnvolle Internetseiten informieren. Welche Homepages in Frage kommen, können Eltern zum Beispiel auf blinde-kuh.de oder fragFINN.de nachlesen.

Tipp 2: Kinder über ihre Privatsphäre aufklären

Manch einer gibt seine persönlichen Daten im Internet bereitwillig preis ohne darüber nachzudenken. Damit Kinder die möglichen Folgen einschätzen können, sollten sie über Gefahren aufgeklärt werden. Die eigene Anschrift, die Telefonnummer oder sogar private Fotos haben im Internet nichts zu suchen. Beim Chatten sollte nicht der eigene Name, sondern unbedingt ein Pseudonym verwendet werden, rät immowelt.de. Wollen sich Kinder über ein soziales Netzwerk mit ihren Freunden austauschen, ist es sinnvoll, wenn Eltern gemeinsam mit ihren Kindern das Profil anlegen und die richtigen Sicherheitseinstellungen wählen.

Tipp 3: Zeiten für Surfen, Chatten, Spielen und Fernsehen vereinbaren

Ein geübter Umgang mit elektronischen Medien, der schon in frühen Jahren erworben wird, trägt maßgeblich zur Medienkompetenz bei. Dennoch sollten Kinder sich auch anderweitig beschäftigen, etwa Fußball mit Freunden spielen oder Bücher lesen. Für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Surfen und Spielen im Offline-Modus sollten Eltern feste Zeiten vorgeben. Das Portal familie.de rät: Für Kinder bis zu einem Alter von sechs Jahren sind zehn bis maximal 30 Minuten Fernsehen und Internet pro Tag angemessen. Sieben- bis Zwölfjährige sollten sich ein wöchentliches Pensum von fünf bis sieben Stunden selbst einteilen können. Jugendliche ab 13 Jahren, die einen verantwortungsvollen Umgang mit elektronischen Medien bewiesen haben, sollten noch freier über die Nutzungsdauer entscheiden dürfen. Auf surfen-ohne-risiko.net – einer Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – können Eltern mit ihren Kindern Netz-Regeln individuell festlegen und ausdrucken.

Wie viel Technik in Deutschlands Kinderzimmern steckt, zeigt Immowelt-TV in diesem Clip.

15.03.2013


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