Blau machen für Umzug und Co.: Alles nur eine Frage des Chromosoms?

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Blau machen, Krankschreibung, hundeelend
Hundeelend? Von wegen. Blau machen ist besonders unter jüngeren Generationen verbreitet. Foto: Willee Cole/Fotolia

Die gute Nachricht vorweg, liebe Arbeitgeber: Der Großteil der Deutschen ist ziemlich prinzipientreu und würde für Umzug & Co. nicht blau machen. Hier gibt es aber auch – wen wundert´s – Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein.

So ist das Thema blau machen für häusliche Tätigkeiten für nur 91 Prozent der Y-Chromosomierten absolut tabu. Das weibliche Geschlecht ist da etwas ehrlicher: Blau machen, um sich um Haus und Hof zu kümmern, das kommt für 95 Prozent von ihnen nicht in Frage. Das haben wir in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.

Unterm Strich haben aber nur vier Prozent der Befragten sich schon einmal krankschreiben lassen, um den häuslichen To does nachzugehen. Blau machen – aus welchen Gründen geht man überhaupt das Risiko ein? Für jeden Zweiten war der Umzug schon einmal Grund genug, sich eine kurze "Auszeit" zu gönnen. Jeder Vierte hat sich schon mal Freizeit erschlichen für Renovierungs- und Hausarbeiten, Räum- oder Streudienst & Co. Angst davor, dabei von Kollegen "in flagranti" erwischt zu werden, haben anscheinend aber nur wenige.

Aber nicht nur das Chromosom spielt beim Blaumachen eine Rolle, sondern auch das Alter. So ist die Generation 60 Plus offensichtlich etwas weiser als die "Jungen Wilden":
Nur 1 Prozent von ihnen hat sich schon mal mit einer Krankmeldung Extra-Freizeit verschafft. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es hingegen 12 Prozent. Ja, ja, die Jugend!

Hand aufs Herz: Wie streng geht ihr mit dem Thema blau machen um? 

17.01.2012


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1 Kommentar

Rita am 01.02.2017 09:40

Das ist interessant, dass 95% des weiblichen Geschlechts für die Pflege von Haus und Hof blau macht, im Vergleich zu 91% der Y-Träger, für die das absolut tabu ist.

auf Kommentar antworten

Immowelt-Redaktion am 01.02.2017 10:00

Hallo Rita,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Natürlich muss es richtig heißen, dass 95 Prozent der Frauen nicht für die Pflege von Haus und Hof der Arbeit fernbleiben. Wir haben die fragliche Stelle korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen

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