Alle Beiträge aus 2016

08.09.2016 | Lifestyle

Vergessen oder verdrängt: Diese Arbeiten sind auch ein Jahr nach dem Umzug noch nicht fertig

Ein Jahr nach dem Umzug, Umzugskartons, Foto: Tempura / iStock

Kahle Wände, volle Kisten: Ein Jahr nach dem Umzug sind drei von zehn Deutschen immer noch nicht fertig eingerichtet. Vor allem jüngere Menschen schieben das Auspacken und Einrichten lange vor sich her. Eine Umfrage von immowelt.de zeigt, welche Arbeiten beim Einzug am häufigsten liegen bleiben.  weiterlesen

Urteil: Berliner Vermieter müssen sich an Mietspiegel halten

Berlin, Prenzlauer Berg, Mietspiegel, Foto: Dollars/fotolia.com

Der Berliner Mietspiegel 2015 ist für Vermieter maßgeblich, wenn sie die ortsübliche Vergleichsmiete ermitteln wollen. Das hat jetzt das Landgericht Berlin in zwei Urteilen entschieden. Zuvor hatte es immer wieder Unklarheiten über die Anwendbarkeit des Berliner Mietspiegels gegeben. Er ist vor allem deshalb so relevant, weil die darin enthaltenen Daten die Obergrenze für die Berechnung der zulässigen Höchstmiete bei der Neuvermietung markieren.  weiterlesen

Verfassungsbeschwerde gegen Bestellerprinzip bleibt erfolglos

Das Bestellerprinzip ist verfassungsgemäß. Das hat das Bundesverfassungsgericht beschlossen. Gegen das Gesetz hatten zwei Makler Verfassungsbeschwerde eingelegt. Die Richter haben zwar anerkannt, dass das Bestellerprinzip die Berufsfreiheit der Makler einschränke – dies sei aber verfassungsrechtlich in Ordnung.  weiterlesen

Vermieter darf Mieter auch aufgrund älterer Mietrückstände kündigen

Ein Vermieter darf einem Mieter fristlos kündigen, wenn es erhebliche Mietrückstände gibt. Das gilt auch dann, wenn er schon länger von den Mietschulden weiß, wie der Bundesgerichtshof jetzt entschieden hat (Az.: VIII ZR 296/15). Diese Rechtsfrage war zuvor umstritten.  weiterlesen

08.07.2016 | Kaufpreise

Schlecht gedämmt und doch verkauft – Energieeffizienz für Vermarktung unwichtig

Energieeffizienz, MMI, ungedämmter Dachstuhl, Foto: epr/Ultrament

Die Energieeffizienz einer Immobilie spielt derzeit nur noch eine untergeordnete Rolle im Vermarktungsprozess, berichten Makler. Insbesondere in angespannten Märkten können es sich Interessenten nicht leisten, auf Energieeffizienz zu achten, wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder mieten wollen. Im Umkehrschluss heißt das, dass Eigentümer keine Sanierungsmaßnahmen durchführen müssen, um ihre Immobilien zu vermarkten.  weiterlesen

Trotz erfolgreicher Immobilienvermittlung: keine Widerrufsbelehrung, keine Provision

Verträge, die per Telefon, E-Mail oder online zustande kommen, fallen unter das Fernabsatzgesetz: Verbraucher können innerhalb von 14 Tagen den Vertrag widerrufen. Dieses Widerrufsrecht gilt auch für Maklerverträge. Immobilienprofis müssen ihre Kunden auf ihr Widerrufsrecht hinweisen. Versäumen sie das, bedeutet das schlimmstenfalls den Provisionsverlust für den Makler, trotz erfolgreicher Vermittlung – das klärte nun der Bundesgerichtshof in seinem aktuellen Urteil (Az.: I ZR 30/15 und I ZR 68/15).  weiterlesen

16.06.2016 | Tipps für Makler

Urteil: Wohnungsbesichtigungen bleiben kostenlos

Makler dürfen von Mietern für Wohnungsbesichtigungen kein Entgelt verlangen. Das hat das Landgericht Stuttgart entschieden. Ein Immobilienmakler hatte zuvor pro Wohnungsbesichtigung zwischen 35 und 50 Euro von Interessenten verlangt. So wollte er das sogenannte Bestellerprinzip umgehen, wonach derjenige den Makler zahlen muss, der ihn auch beauftragt hat.  weiterlesen

Bestellerprinzip: Folgen für Makler weniger dramatisch als befürchtet

Bestellerprinzip, Makler beim Besichtigungstermin, junges Paar, Foto: Monkey Business / fotolia.de

Als am 1. Juni 2015 das Bestellerprinzip eingeführt wurde, blickten viele Immobilienprofis skeptisch in die Zukunft. Jetzt zeichnet sich ab: Es sind weniger Makler vom neuen Gesetz betroffen, als erwartet. Das geht aus dem Marktmonitor Immobilien von immowelt.de hervor. Trotzdem lehnen 54 Prozent der Immobilienprofis das Bestellerprinzip immer noch ab.   weiterlesen

14.04.2016 | Lifestyle

Lästig und Langweilig: Das sind die unbeliebtesten Hausarbeiten der Deutschen

unbeliebte Hausarbeiten, Bügelbrett, Bügeln, Putzen, Foto: milanmarkovic78 / fotolia.com

Für jeden fünften Deutschen ist Bügeln die schlimmste Hausarbeit. Das zeigt eine Studie von immowelt.de. Ebenfalls unbeliebt sind WC- und Fensterputzen. Doch nicht alles im Haushalt ist immer nur eine Last: Zu den beliebten Hausarbeiten zählen beispielsweise Kochen und Einkaufen.   weiterlesen

EnEV-Abmahnung gegen Makler: Gerichte sind sich uneins

Immobilienanzeigen, EnEV, Energieausweis, Justicia, Foto: Paul Hill/fotolia.com

Seit 1. Mai 2014 dürfen in Immobilienanzeigen bestimmte Angaben aus dem Energieausweis nicht fehlen – beispielsweise der Energiebedarf oder der Energieverbrauch einer Immobilie. Unklar ist indes, ob allein der Eigentümer für diese Angaben zuständig ist oder ob Makler abgemahnt werden können, wenn sie fehlen. Das Landgericht Würzburg urteilte nun: Ja, Makler können für fehlende Angaben wettbewerbsrechtlich abgemahnt werden. Erst im vergangenen Jahr hatte das Landgericht Gießen genau gegenteilig entschieden.  weiterlesen